Freedom Beach nach Tod eines deutschen Touristen im Meer geschlossen
Freedom Beach in Phuket wurde vorübergehend für den allgemeinen Zugang und das Schwimmen gesperrt, nachdem dort ein deutscher Tourist beim Schwimmen ums Leben kam. Die Behörden warnten vor gefährlichen Monsunbedingungen.
Freedom Beach in Phuket wurde vorübergehend für den allgemeinen Zugang und das Schwimmen gesperrt, nachdem dort ein deutscher Tourist beim Schwimmen ums Leben kam. Die Behörden warnten vor gefährlichen Monsunbedingungen.
Der Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Suchart Chomklin, wies die Königliche Forstbehörde (RFD) an, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und die Meeres- und Wetterbedingungen zu überwachen, bevor eine Wiedereröffnung erwogen wird.
Die Maßnahme folgte auf den Tod des 30-jährigen deutschen Touristen Jannik Juergen Knobel, der am Montag, dem 10. August, ins Meer hinausgerissen wurde. Seine Leiche wurde nach einer über Nacht andauernden Suche am Dienstag gegen 15 Uhr treibend nahe dem Strand gefunden.
Suchart sagte, die öffentliche Sicherheit müsse während der Monsunzeit Vorrang haben, wenn starke Winde und Wellen die Andamanenküste beeinflussen. In einigen Gebieten könnten die Wellen während Gewittern zwei bis drei Meter oder mehr erreichen, sagte er.
Die RFD beauftragte Pornsarn Kuntalsurakan, Direktor des Forstzentrums Phuket und Leiter des Erholungsgebiets Freedom Beach, mit der Umsetzung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen. Aus den Aufzeichnungen der Behörde geht hervor, dass am Strand jedes Jahr zwischen dem 12. und 31. August besonders starke Winde und Wellen auftreten.
Die Behörden werden die Bedingungen täglich prüfen und eine Wiedereröffnung des Strands erwägen, sobald Meer und Wetter sicher sind. Besucher wurden aufgefordert, offizielle Warnungen zu beachten und bei starken Winden und Wellen nicht ins Wasser zu gehen.