Mehr als 800 Einsatzkräfte nehmen an Katastrophenschutzübung in Patong teil
Mehr als 800 Einsatzkräfte nahmen an einer Katastrophenschutzübung in Patong teil, bei der das Notfallführungssystem von Phuket und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen getestet werden sollten.
Mehr als 800 Einsatzkräfte nahmen an einer Katastrophenschutzübung in Patong teil, bei der das Notfallführungssystem von Phuket und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen getestet werden sollten.
Die Übung wurde im Deevana Plaza Phuket Patong Hotel und in mehreren Bereichen der Stadtverwaltung Patong abgehalten. Zu den Teilnehmern gehörten staatliche Stellen, Militär- und Polizeieinheiten, lokale Verwaltungsorganisationen, das Rote Kreuz, das Königliche Freiwilligenkorps 904, Stiftungen und weitere Partnerorganisationen.
Der Vizegouverneur und Polizeioberstleutnant Khetarat Chansilp, amtierender Sicherheitsberater des Ständigen Sekretärs des Innenministeriums, leitete die Eröffnung, nachdem er von Phukets Gouverneur Chotinrin Kerdsum damit beauftragt worden war. Bürgermeisterin von Patong Lalita Maneesri begrüßte die Teilnehmer bei der Zeremonie.
Bei der Übung wurden Phukets Einsatzführungssystem, Notfallpläne und Standardarbeitsanweisungen sowie die Koordination zwischen Führungszentren auf Provinz-, Bezirks- und lokaler Ebene getestet. Die Verantwortlichen erklärten, die Übung solle die Zuständigkeiten der einzelnen Stellen klären und deren Fähigkeit verbessern, bei einer Katastrophe der Stufe 2 gemäß dem Nationalen Plan zur Katastrophenprävention und -minderung zusammenzuarbeiten.
Die hügelige Landschaft und die Küstengebiete Phukets sind während des Südwestmonsuns starken Regenfällen ausgesetzt. Dadurch drohen unter anderem Sturzfluten, starke Winde und Erdrutsche. Solche Ereignisse können Straßen blockieren, Häuser und Infrastruktur beschädigen sowie Bewohner und Touristen gefährden.
Die Vormittagssitzung bestand aus einem Planspiel im Hotel, bei dem die Einrichtung eines Einsatzführungszentrums und die Koordination zwischen den teilnehmenden Stellen simuliert wurden. Die praktische Übung am Nachmittag umfasste drei Orte in Patong.
Bei einem Szenario ging es um einen Erdrutsch und einen Such- und Rettungseinsatz vor dem Lernzentrum am Wasserfall Wang Kee Oan. In einem weiteren wurden Evakuierungswege und die Verkehrslenkung entlang der Pisitkoranee-Straße getestet. Das dritte Szenario umfasste die Einrichtung einer vorübergehenden Notunterkunft im Tempel Wat Suwan Khiri Wong, einschließlich der Betreuung Evakuierter und des Umgangs mit Fragen der öffentlichen Gesundheit.
Vertreter der Region 3 der Königlich Thailändischen Marine, des Amts für Katastrophenprävention und -minderung der Provinz Phuket, der Einsatzführungsteams auf Bezirksebene, lokaler Behörden, Organisationen des Privatsektors und Anwohner nahmen ebenfalls teil.
Die Übung prüfte die organisationsübergreifende Kommunikation über das Verfahren eines gemeinsamen Informationszentrums, das der Koordinierung von Pressebriefings und Pressemitteilungen zu den simulierten Vorfällen diente. Nach Angaben der Verantwortlichen sollte das System im Notfall korrekte, zeitnahe und einheitliche Informationen bereitstellen und Verwirrung unter Bewohnern und Touristen verringern.
Nach der Übung führten die Verantwortlichen eine als „Hot Wash“ bezeichnete Nachbesprechung durch, um den Einsatz zu bewerten und Probleme sowie Lücken zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen zur Verbesserung von Phukets Notfallplänen und Standardarbeitsanweisungen genutzt werden.