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Motiv nach tödlichen Schüssen an Schule in Nonthaburi wird untersucht

Ein 14-jähriger Schüler eröffnete am 7. August 2026 an der Debsirin-Nonthaburi-Schule in der Provinz Nonthaburi das Feuer und tötete mehrere Menschen, bevor er an einer selbst zugefügten Schussverletzung starb, wie die Behörden mitteilten.

Motiv nach tödlichen Schüssen an Schule in Nonthaburi wird untersucht

Ein 14-jähriger Schüler eröffnete am 7. August 2026 an der Debsirin-Nonthaburi-Schule in der Provinz Nonthaburi das Feuer und tötete mehrere Menschen, bevor er an einer selbst zugefügten Schussverletzung starb, wie die Behörden mitteilten.

Die Behörden brachten den Schüler außerdem mit dem zuvor erfolgten Tod seiner Großeltern in deren Haus im Gebiet Bang Bua Thong in Verbindung. Das Motiv wird weiterhin untersucht, ebenso die Frage, wie er an die 9-mm-Pistole der Familie gelangte.

An der weiterführenden Schule im Bezirk Bang Kruai wurden zwischen etwa 9.30 und 10 Uhr Schüsse gemeldet. Die Polizei, Spezialeinheiten und Rettungsteams riegelten das Gebiet ab, evakuierten Schüler und Personal und durchsuchten die Gebäude. Zeugen berichteten zunächst von Verwirrung; einige hielten die Schüsse für Böller.

Die Polizei stellte Beweismittel sicher, die darauf hindeuten, dass mindestens 26 Schuss abgegeben worden waren. Berichten zufolge trug der Schüler eine lilafarbene Sportuniform, als er an der Schule gesehen wurde.

Die Angaben zu den Opferzahlen änderten sich im Laufe des Tages. Berichten zufolge wurden etwa 15 bis 22 Menschen verletzt, darunter Schüler. In einigen frühen Mitteilungen hieß es, zwei Menschen seien in kritischem Zustand; spätere Angaben des Gesundheitsministeriums nannten bis zu neun Schwerverletzte. Einige Menschen wurden bei ihrer Flucht verletzt, und die Opfer wurden in mehrere nahe gelegene Krankenhäuser gebracht.

An der Schule wurden neben dem Schüler und seinen Großeltern auch mehrere getötete Lehrkräfte gemeldet. Einsatzkräfte versorgten Verletzte vor Ort und führten bei mindestens einer Lehrkraft eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch.

Premierminister Anutin Charnvirakul sprach sein Beileid aus, während das Bildungsministerium und andere Regierungsbehörden Hilfe und psychologische Betreuung für die Schulgemeinschaft koordinierten. Die Ermittlungen zu den Schüssen und zum Zugang zu der Schusswaffe dauern an.