Phuket-Abgeordneter zum dritten Mal wegen mutmaßlicher Strohmannkonstruktionen vorgeladen
Die Behörde für Sonderermittlungen DSI hat den Abgeordneten der Volkspartei für Phuket, Somchart Techathavorncharoen, für Montag, den 14. September, zum dritten Mal zu einem Treffen mit den Ermittlern vorgeladen. Es geht um Ermittlungen zu mutmaßlichen Strohmannkonstruktionen für Ausländer.
Die Behörde für Sonderermittlungen (DSI) hat den Abgeordneten der Volkspartei für Phuket, Somchart Techathavorncharoen, für Montag, den 14. September, zum dritten Mal zu einem Treffen mit den Ermittlern vorgeladen. Es geht um Ermittlungen zu mutmaßlichen Strohmannkonstruktionen für Ausländer.
Die Abteilung für Sicherheitsdelikte der DSI untersucht Beweise, denen zufolge Somchart möglicherweise Gesellschafter und Direktor privater Unternehmen ist, die gemeinsam mit ausländischen Staatsangehörigen Immobilien und Eigentumswohnungen in Phuket besitzen. Die Ermittler prüfen, ob die Konstruktionen gegen das thailändische Landgesetz verstoßen haben, insbesondere gegen Vorschriften, die es thailändischen Strohmännern verbieten, Vermögenswerte im Namen von Ausländern zu halten.
Somchart hätte sich ursprünglich bei den Ermittlern melden sollen, bat jedoch unter Berufung auf seine parlamentarischen Verpflichtungen darum, das Treffen bis Ende September zu verschieben. Der Justizminister erklärte, die DSI habe ihn erneut vorgeladen, und verwies darauf, dass einige Unternehmen in der Gegend geschlossen worden seien und Grundstücke zu ungewöhnlich niedrigen Preisen zum Verkauf angeboten würden.
Der Minister sagte, die Schließungen und Verkäufe unter dem tatsächlichen Wert könnten darauf hindeuten, dass die Eigentümer ihren Besitz aufgäben. Die DSI sei angewiesen worden, die Angelegenheit weiter zu untersuchen.
Sollte Somchart der dritten Vorladung nicht Folge leisten, würden die Ermittler nach Paragraph 24 wegen Nichtbefolgung einer Vorladung vorgehen, erklärte der Minister.
Der Minister sagte außerdem, eine separate Untersuchung zur mutmaßlichen Beteiligung eines Abgeordneten der Parteiliste der Volkspartei an einem Online-Anlageprogramm für Devisen solle bis Ende September abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.