Phuket in Thailands Katastrophenversicherungsplan über 15,5 Milliarden Baht aufgenommen
Haushalte in Phuket werden in Thailands landesweite Katastrophenversicherung über 15,5 Milliarden Baht aufgenommen. Die Versicherung soll vom 1. Oktober 2026 bis zum 1. Oktober 2027 rund 30 Millionen Wohnhäuser abdecken.
Haushalte in Phuket werden in Thailands landesweite Katastrophenversicherung über 15,5 Milliarden Baht aufgenommen. Die Versicherung soll vom 1. Oktober 2026 bis zum 1. Oktober 2027 rund 30 Millionen Wohnhäuser abdecken.
Das Kabinett genehmigte den Plan, die Katastrophenhilfe von nachträglichen Leistungen hin zu einer vorausschauenden Risikosteuerung zu verlagern. Die Versicherung deckt Überschwemmungen, schwere Stürme und Erdbeben im ganzen Land ab.
Der Etat umfasst 15 Milliarden Baht für Gruppen-Wohngebäudeversicherungen und 500 Millionen Baht für Gruppenunfallversicherungen zur Absicherung von Todesfällen infolge von Katastrophen. Die Wohngebäudeversicherung leistet bis zu 100.000 Baht pro Haus und Schadensfall.
Bei Überschwemmungsschäden umfasst die Leistung eine erste Zahlung von 10.000 Baht sowie zusätzliche Entschädigungen von bis zu 90.000 Baht. Für Schäden durch schwere Stürme und Erdbeben werden zunächst 5.000 Baht und anschließend zusätzliche Entschädigungen von bis zu 95.000 Baht gezahlt.
Die Todesfallleistung beträgt 2 Millionen Baht pro Person, wenn der Tod durch eine der drei versicherten Gefahren verursacht wurde.
Die Abteilung für Katastrophenschutz und Schadensbegrenzung im Innenministerium (DDPM) wird das Programm gemeinsam mit der Versicherungsaufsichtskommission und dem Verband der thailändischen Schadenversicherer umsetzen. Von der Regierung benannte staatliche Behörden oder Einrichtungen werden die Versicherungspolicen bei den teilnehmenden Versicherern halten und verwalten.
Der Versicherungsschutz gilt für die rechtmäßigen Eigentümer von Wohnhäusern, die nach dem Personenstandsregistrierungsrecht anerkannt sind. Er gilt außerdem für Bewohner von Gebäuden, die nach diesem Gesetz nicht als Wohnhäuser anerkannt sind, sofern ein dazu befugter Beamter bestätigt, dass die Gebäude regelmäßig bewohnt werden. Der Todesfallschutz steht thailändischen Staatsangehörigen mit einer 13-stelligen nationalen Identifikationsnummer offen.
Der Generaldirektor der DDPM, Theerapat Kachamat, erklärte, der Versicherungsansatz werde der Regierung helfen, ihre Katastrophenrisiken im Voraus zu planen. Zudem könnten Entschädigungen schneller und systematischer ausgezahlt werden.