Behörden in Phuket leiten 39 Fälle wegen mutmaßlicher Besetzung öffentlichen Landes weiter
Behörden in Phuket haben im Rahmen von Maßnahmen zur Rückgewinnung öffentlichen Landes an vier wichtigen Standorten 39 Fälle zur Strafverfolgung weitergeleitet. Das berichtete Thai Post. Dem Bericht zufolge wurde der größte Teil des Landes von Gruppen mit ausländischem Kapital gehalten.
Behörden in Phuket haben im Rahmen von Maßnahmen zur Rückgewinnung öffentlichen Landes an vier wichtigen Standorten 39 Fälle zur Strafverfolgung weitergeleitet. Das berichtete Thai Post. Dem Bericht zufolge wurde der größte Teil des Landes von Gruppen mit ausländischem Kapital gehalten.
Bei den Standorten, gegen die rechtlich vorgegangen wird, handelt es sich um den Nationalpark Sirinat, Freedom Beach, Bang Tao Beach und Nui Beach. Beamte der Königlichen Forstbehörde und der Nationalparkbehörde haben die Bewohner und Nutzer benachrichtigt. Sollten diese die Benachrichtigungen nicht zur Kenntnis nehmen, sollen gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Bekanntmachungen genutzt werden.
Die Behörden haben außerdem mit der Investitionsbehörde zusammengearbeitet, um die Eigentumsrechte zu prüfen. Dem Bericht zufolge wurden die Überprüfungen in 30 Fällen bestätigt, während weitere 317 Fälle einer eingehenden Untersuchung unterzogen wurden. Sollten Verstöße oder Strohmann-Konstruktionen festgestellt werden, werden die Beamten mit dem Handelsamt der Provinz Phuket und der Behörde für Unternehmensentwicklung zusammenarbeiten, um rechtliche Schritte einzuleiten.
Für neu identifizierte Gebiete wurden die für Land zuständigen Provinzbeamten angewiesen, die Gültigkeit der Eigentumsurkunden für jedes Grundstück zu überprüfen, einschließlich der Gebiete, für die bereits Eigentumsurkunden ausgestellt wurden.
Im Gebiet von Bang Tao Beach berichtete der Bezirkschef von Thalang, dass die der Landbesetzung beschuldigten Personen damit begonnen hätten, Bauwerke oder andere Anlagen zu entfernen. Der Bezirk und das Landamt Thalang wurden angewiesen, eine weitere detaillierte Grenzvermessung durchzuführen, um zu bestätigen, dass alle widerrechtlich errichteten Anlagen aus dem umstrittenen Gebiet entfernt worden sind.
Dem Bericht zufolge war die Behörde für Meeres- und Küstenressourcen bereits zwei Tage zuvor angewiesen worden, Veränderungen am Land zu untersuchen, die zu Bodenerosion ins Meer geführt und Korallenriffe beeinträchtigt hatten. Das Amt für natürliche Ressourcen und Umwelt Phuket wurde angewiesen, die Verantwortlichen für die Einleitung von Abwasser in öffentliche Bereiche zu ermitteln.