Phuket überprüft Tsunami-Warntürme und Evakuierungswege
Die Behörden der Provinz Phuket haben ihre Maßnahmen zur Tsunami-Vorsorge verstärkt und Warntürme, Evakuierungsschilder sowie Notfallrouten an wichtigen Stränden wie Kata, Patong und Kamala überprüft.
Die Behörden der Provinz Phuket haben ihre Maßnahmen zur Tsunami-Vorsorge verstärkt und Warntürme, Evakuierungsschilder sowie Notfallrouten an wichtigen Stränden wie Kata, Patong und Kamala überprüft.
Gouverneur Chotnarin Kerdsom leitete die Überprüfung gemeinsam mit hochrangigen Beamten, lokalen Verwaltungsvertretern und Repräsentanten der zuständigen Behörden. Am Strand von Kata kontrollierten die Beamten drei Warntürme, Sirenen, Beschilderungen und Evakuierungswege. Ähnliche Inspektionen fanden in Patong und Kamala statt, wo es ebenfalls jeweils drei Türme gibt.
Bei der Überprüfung wurden der Zustand der Evakuierungsschilder, ausgewiesene Sicherheitszonen und provisorische Unterkünfte untersucht, die im Notfall eine schnelle Reaktion ermöglichen sollen.
Vizegouverneur Khetarat erklärte, die Katastrophenvorsorge bleibe eine Priorität, und erinnerte an den Tsunami vom 26. Dezember 2004, der Tausende Menschenleben forderte und weitreichende Zerstörungen verursachte. Regelmäßige Vorsorgeübungen und die Modernisierung der Ausrüstung seien angesichts der von ihm beschriebenen zunehmenden weltweiten seismischen Aktivität unerlässlich.
In Phuket gibt es derzeit 19 Tsunami-Warntürme: elf im Bezirk Mueang, vier im Bezirk Kathu und vier im Bezirk Thalang. Die Türme werden wöchentlich getestet, indem jeden Mittwoch um 8 Uhr die thailändische Nationalhymne ausgestrahlt wird. Nach Angaben der Quelle waren alle Anlagen funktionsfähig. Die lokalen Behörden wurden jedoch aufgefordert, Standorte zu ermitteln, an denen zusätzliche Türme erforderlich sein könnten.
Khetarat wies außerdem die Bezirksverwaltungen und Kommunen an, beschädigte Evakuierungsschilder zu reparieren oder zu ersetzen, die mehrsprachige Beschilderung für internationale Besucher auszubauen und zusätzliche Markierungen für Sicherheitszonen anzubringen. Die lokale Finanzierung solle mobilisiert werden, ohne auf die Genehmigung der Zentralregierung zu warten.
„Phukets Stadtbild hat sich seit 2004 erheblich verändert – mit dichter besiedelten Gemeinden und einem wachsenden Tourismussektor. Wir müssen unsere Katastrophenschutzsysteme an die heutigen Gegebenheiten anpassen“, sagte Khetarat.