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Provinz Phuket nimmt Zentrum für Verkehrsunfalldaten zur Vernetzung von Behördendaten in Betrieb

Das Gesundheitsamt der Provinz Phuket hat am 31. August 2026 das Informationszentrum für Verkehrsunfälle der Provinz Phuket eingerichtet, um Verkehrsunfalldaten von Krankenhäusern, der Polizei und anderen Behörden zusammenzuführen.

Provinz Phuket nimmt Zentrum für Verkehrsunfalldaten zur Vernetzung von Behördendaten in Betrieb

Das Gesundheitsamt der Provinz Phuket hat am 31. August 2026 das Informationszentrum für Verkehrsunfälle der Provinz Phuket eingerichtet, um Verkehrsunfalldaten von Krankenhäusern, der Polizei und anderen Behörden zusammenzuführen.

Das Projekt wird aus dem Verkehrssicherheitsfonds des Amts für Landverkehr für das Haushaltsjahr 2026 finanziert. Angaben zu den Kosten für die Einrichtung oder den Betrieb des Zentrums wurden nicht veröffentlicht.

Nach Angaben der Behörden wurden Unfallinformationen bislang in getrennten Datenbanken gespeichert. Das neue System wird Daten aus Krankenhäusern, von der Polizei und der Zentralen Gesellschaft zum Schutz von Verkehrsunfallopfern in einer einzigen Datenbank zusammenführen. Dashboards werden die Informationen in Form von Grafiken, Tabellen und Karten anzeigen. So können die Behörden Unfalltrends, Risikofaktoren und besonders gefährliche Orte untersuchen.

Der Bedarf an einer besseren Koordinierung zeigt sich auch in den Zahlen des Gesundheitsministeriums: Zwischen dem 1. Januar und dem 1. September 2026 wurden in der Provinz Phuket bei gemeldeten Verkehrsunfällen 19.001 Menschen verletzt oder getötet. Darunter waren 120 Todesfälle, 9.686 ambulant behandelte Personen und 9.195 stationäre Aufnahmen. Damit waren durchschnittlich etwa 78 Menschen pro Tag von gemeldeten Verletzungen oder Todesfällen infolge von Verkehrsunfällen betroffen.

Die Zahlen des Ministeriums stammen aus einer bereits bestehenden Datenbank für Verletzungen im Straßenverkehr. Das neue System der Provinz soll diese Gesundheitsdaten mit Informationen der Polizei, der Verkehrsbehörden und der Gesellschaft zum Schutz von Verkehrsunfallopfern verknüpfen.

Daten des Vachira Phuket Hospital, des Thalang Hospital, des Patong Hospital und des Chalong Hospital werden erfasst und in ein einheitliches Format überführt. Nach Angaben der Behörden soll das System außerdem dazu beitragen, doppelte Einträge und Abweichungen zwischen den Datensätzen der einzelnen Behörden zu verringern.

Zu den erfassten Informationen gehören Todesfälle, vermutete Unfallursachen, die Nutzung von Helmen und Sicherheitsgurten, eine mögliche Beteiligung von Alkohol oder Drogen sowie der Zustand der Straßen. Die Polizei wird Daten zu Unfallorten, zum Verhalten der Fahrer und zu den Umweltbedingungen bereitstellen. Das Verkehrsamt der Provinz Phuket wird die Suche in Datenbanken zu Führerscheinen und Fahrzeugzulassungen unterstützen. Nach Angaben der Behörden könnte dies helfen, Fahrer ohne Fahrerlaubnis zu identifizieren und die Durchsetzung der Vorschriften zu verbessern.

Dr. Banphot Panakleub, stellvertretend für die öffentliche Gesundheit in der Provinz Phuket zuständig, sagte, die Zusammenführung der Daten werde die Behörden von der getrennten Datenverwaltung hin zu einer gemeinsamen Analyse führen. Nach Angaben der Behörden könnten die Erkenntnisse Maßnahmen der Polizei, der für Fernstraßen und ländliche Straßen zuständigen Behörden sowie kommunaler Stellen unterstützen. Dazu zählen Straßenverbesserungen, eine bessere Beleuchtung, das Zurückschneiden von Bewuchs und Maßnahmen zur Unfallverhütung unter Nutzung von Informationen aus dem System Phuket Eye.

Eine Absichtserklärung wurde vom Gesundheitsamt der Provinz Phuket, der Polizei der Provinz Phuket, dem Verkehrsamt der Provinz Phuket, dem Amt für Katastrophenschutz und Schadensbegrenzung der Provinz Phuket sowie dem Zentralen Entschädigungsfonds für Opfer von Verkehrsunfällen unterzeichnet. Die beteiligten Beamten wurden darin geschult, Daten einzugeben, auf das Dashboard zuzugreifen und es zu analysieren, Informationen zu exportieren sowie Benutzerzugänge zu verwalten.

Ziel ist es, anhand der Unfallstatistiken konkrete Probleme zu erkennen, Maßnahmen umzusetzen und zu überwachen, ob sie wirksam sind.