UPDATE: AKTUALISIERT: Phuket-Abgeordneter verweist bei Ermittlungen zu Kontrollpunkt in Thalang auf mögliche Verbindung zu einem Geldesel-Konto
Die Behörden der Provinz Phuket haben Ermittlungen zu Vorwürfen angeordnet, wonach Freiwillige der Territorialverteidigung von Menschen an einem Drogenkontrollpunkt im Bezirk Thalang Geld verlangt haben sollen.
Die Behörden der Provinz Phuket haben Ermittlungen zu Vorwürfen angeordnet, wonach Freiwillige der Territorialverteidigung von Menschen an einem Drogenkontrollpunkt im Bezirk Thalang Geld verlangt haben sollen. Die beschuldigten Einsatzkräfte wurden bis zum Abschluss der Untersuchung vom Dienst abgezogen.
Am 20. September 2026 sagte ein stellvertretendes Mitglied des Regierungssprecherteams, die stellvertretende Leitung des Innenministeriums habe das Gouverneursamt der Provinz Phuket und die Bezirksleitung von Thalang angewiesen, die Fakten zu klären und öffentlich Bericht zu erstatten. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, müssten ausnahmslos rechtliche und disziplinarische Schritte eingeleitet werden, so das Mitglied des Regierungssprecherteams.
Der Phuket-Abgeordnete Chalermphong Saengdee erklärte, es gebe in dem Fall möglicherweise auch eine Verbindung zu einem Geldesel-Konto. Seinen Angaben zufolge deuteten Informationen darauf hin, dass in einigen Fällen Geld, das mutmaßlich mit dem Kontrollpunkt in Verbindung stand, auf ein als Geldesel-Konto identifiziertes Konto überwiesen wurde, das mit einem Freiwilligen der Territorialverteidigung im Bezirk Thalang verbunden sein soll. Die kontoführende Person und etwaige letztendliche Begünstigte sind bislang nicht unabhängig ermittelt worden.
Saengdee forderte die Behörden auf, die Finanzspur zurückzuverfolgen. Dabei solle geklärt werden, wem das Konto gehörte oder wer es nutzte, wann und in welcher Höhe Überweisungen erfolgten, ob es weitere Überweisungen oder Abhebungen gab und ob Verbindungen zu Amtsträgern oder anderen Beteiligten bestanden. Er sagte, die Ermittlungen müssten über einen bloßen Austausch des Personals hinausgehen und jede Person identifizieren, die die mutmaßlichen Zahlungen angeordnet oder davon profitiert habe.
Das Gouverneursamt der Provinz Phuket hat zwei Ersatzeinheiten mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften eingesetzt, um während der laufenden Ermittlungen die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrechtzuerhalten. Die Behörden haben Personen mit Bezug zur Beschwerde sowie weitere Zeugen befragt, während die Aussagen der mutmaßlichen Opfer noch aufgenommen werden.
Die Behörden erklärten, die Untersuchung werde sich auf Fakten, Beweise und ein ordnungsgemäßes Verfahren stützen. Freiwillige der Territorialverteidigung seien dazu eingesetzt, Verwaltungs- oder Polizeibedienstete bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und beim Schutz der Bevölkerung zu unterstützen – nicht, um persönlichen Gewinn zu erzielen, so das Mitglied des Regierungssprecherteams.