Schwedin nach Interpol-Fahndung in Phuket festgenommen
Beamte der thailändischen Einwanderungsbehörde haben am 4. August in Wichit auf Phuket eine Schwedin festgenommen, die nur als „Mrs Felicia“ identifiziert wurde. Nach Angaben der Behörden war sie zuvor in der Gegend aufgespürt worden.
Beamte der thailändischen Einwanderungsbehörde haben am 4. August in Wichit auf Phuket eine Schwedin festgenommen, die nur als „Mrs Felicia“ identifiziert wurde. Nach Angaben der Behörden war sie zuvor in der Gegend aufgespürt worden.
Die Frau wurde wegen des mutmaßlichen Betrugs an der Öffentlichkeit mit einem internationalen Haftbefehl sowie dem Interpol-Red-Notice Nr. A-9962/6-2026 gesucht, der am 24. Juni 2026 ausgestellt worden war, teilten Beamte des Einwanderungsamts mit. An dem Einsatz waren die Ermittlungsabteilung des Einwanderungsamts 6, die Einwanderungsbehörde Phuket, die Abteilung für nordische Polizeiangelegenheiten der Königlichen Thailändischen Polizei und deren Abteilung für auswärtige Angelegenheiten beteiligt.
Den Ermittlern zufolge gehörte sie Anfang 2022 zu einer Gruppe von mehr als 14 Personen, die sich bei Telefonbetrugsfällen als Mitarbeiter von Finanzunternehmen und Banken ausgaben. Die Gruppe soll Opfer dazu gebracht haben, in 163 Transaktionen Geld zu überweisen, wodurch ein Schaden von mehr als 60 Millionen Baht entstand.
Beamte bestätigten ihre Identität mithilfe der biometrischen Datenbank des Einwanderungsamts. Den Aufzeichnungen zufolge reiste sie am 31. Januar über Ranong nach Thailand ein. Ihr bis zum 31. März gültiges Touristenvisum wurde später von der Einwanderungsbehörde Phuket verlängert, sodass sie bis zum 31. August im Land bleiben durfte.
Das Einwanderungsamt 6 widerrief nach der Festnahme ihre Aufenthaltserlaubnis. Sie wurde für das Abschiebungsverfahren zur Einwanderungsbehörde Phuket gebracht und soll im Rahmen der Einwanderungsbestimmungen nach Schweden zurückgeführt werden.