Schwedin nach Interpol-Roter-Ausschreibung in Phuket festgenommen
Die Einwanderungsbehörde von Phuket hat eine Schwedin festgenommen, die wegen mutmaßlichen groß angelegten Betrugs im Zusammenhang mit einer Callcenter-Bande per Interpol-Roter-Ausschreibung gesucht wurde, teilten die Behörden The Phuket Express mit.
Die Einwanderungsbehörde von Phuket hat eine Schwedin festgenommen, die wegen mutmaßlichen groß angelegten Betrugs im Zusammenhang mit einer Callcenter-Bande per Interpol-Roter-Ausschreibung gesucht wurde, teilten die Behörden The Phuket Express mit.
Die nur als Frau Felicia identifizierte Verdächtige wurde am 4. August in Wichit festgenommen, nachdem Beamte ihre Bewegungen verfolgt und ihre Identität anhand biometrischer Daten bestätigt hatten. Die Rote Ausschreibung war am 24. Juni 2026 wegen des Vorwurfs erlassen worden, sie habe sich als Mitarbeiterin von Finanz- und Bankinstituten ausgegeben.
Ermittler erklärten, Felicia und mindestens 14 mutmaßliche Komplizen hätten zwischen Anfang 2022 und Mitte 2023 Opfer kontaktiert und sich dabei als Vertreter von Banken und Finanzunternehmen ausgegeben. Sie sollen die Opfer dazu gebracht haben, in 163 betrügerischen Transaktionen Geld zu überweisen, wodurch ein Schaden von mehr als 60 Millionen Baht entstand.
Felicia reiste am 31. Januar 2026 mit einem Touristenvisum über den Seehafen Ranong nach Thailand ein, das später bis zum 31. August verlängert wurde. Die Einwanderungsbehörden widerriefen das Visum nach ihrer Festnahme.
Sie wurde für das Abschiebungsverfahren zur Einwanderungsbehörde von Phuket gebracht und soll voraussichtlich nach Schweden zurückgeführt werden, um sich dort gemäß den Protokollen der internationalen Zusammenarbeit strafrechtlich zu verantworten.