Thailand reißt illegale Bauten am Nui Beach auf Phuket ab
Thailands Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Suchart Chomklin, beaufsichtigte am 20. Juli 2026 den Abriss illegaler Bauten am Nui Beach in Karon auf Phuket. Die Maßnahme war Teil einer Regierungskampagne zur Rückgewinnung widerrechtlich besetzter Naturflächen.
Thailands Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Suchart Chomklin, beaufsichtigte am 20. Juli 2026 den Abriss illegaler Bauten am Nui Beach in Karon auf Phuket. Die Maßnahme war Teil einer Regierungskampagne zur Rückgewinnung widerrechtlich besetzter Naturflächen.
Für den Einsatz wurden rund 400 Beamte mobilisiert, darunter Teams für die Abrissarbeiten und die Sicherung. Die Behörden setzten einen Bagger ein, um ein Gebäude im Stil eines Strandresorts sowie weitere Bauten am Strand abzureißen.
Chomklin sagte, das rechtliche Verfahren für die Bauten sei abgeschlossen und der Strand sowie der Schutzwald würden der öffentlichen Nutzung zurückgegeben. Die Königliche Forstbehörde werde das Gebiet nach den Abrissarbeiten verbessern, und die Öffentlichkeit könne es ohne Eintrittsgebühr nutzen.
Die Königliche Forstbehörde erklärte, der Einsatz betreffe 11 Bauten, die 2026 beschlagnahmt worden seien und deren Einspruchsfristen abgelaufen seien. Damit sei ein Abriss nach dem Gesetz über nationale Schutzwälder von 1964 und dessen Änderungen möglich. Das widerrechtlich besetzte Gebiet umfasst rund 15 Rai.
Weitere 39 Bauten, die 2020 und 2024 beschlagnahmt wurden, werden nach Angaben der Behörde weiterhin vom Verwaltungsgericht geprüft.
Der stellvertretende Innenminister Worasis Liangprasert sagte, die Behörden untersuchten mutmaßlich unrechtmäßige Landbesitze und den möglichen Einsatz von Strohleuten, die Eigentum im Namen von Ausländern halten. Auf Phuket seien mehr als 400 Grundstücke identifiziert worden, bei denen ein Rechtsverstoß möglich sei; sie würden auf mögliche Strohm arrangements untersucht.