Phuket widerruft Visum eines ghanaischen Mannes nach öffentlichen Beschwerden und leitet seine Abschiebung ein
Die Einwanderungsbehörden von Phuket haben in Zusammenarbeit mit der Polizeiwache Chalong das Visum eines 37-jährigen Mannes aus Ghana widerrufen, nachdem sich Anwohner wiederholt über störendes Verhalten beschwert hatten.
Die Einwanderungsbehörden von Phuket haben in Zusammenarbeit mit der Polizeiwache Chalong das Visum eines 37-jährigen Mannes aus Ghana widerrufen, nachdem sich Anwohner wiederholt über störendes Verhalten beschwert hatten.
Das Phuket Immigration Office teilte The Phuket Express mit, die Maßnahme sei Teil einer umfassenderen Politik zur strengeren Durchsetzung gegen ausländische Staatsangehörige, deren Verhalten als schädlich für die öffentliche Ordnung und das touristische Image von Phuket angesehen werde.
Ermittler identifizierten den Mann als Mr. Boakye, seinen Nachnamen hielten sie jedoch zurück. Nach Angaben der Behörden reiste er 2024 erstmals nach Thailand ein, um in Bangkok als Sprachlehrer zu arbeiten. 2026 zog er nach Patong, Phuket, um dort weiter zu unterrichten, verlor jedoch später seine Stelle nach wiederholten Problemen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum.
Nach dem Verlust seines Einkommens und seiner Unterkunft hielt sich Mr. Boakye nach Angaben der Behörden zunächst in einer örtlichen Kirche und später im Wat Chalong auf. Beamte berichteten, sein Verhalten habe Trunkenheit, Belästigung und Einschüchterung von Anwohnern, Störungen von Touristen sowie das Schlafen in Tempeln umfasst.
Nach einer Überprüfung des Falls beantragte Phuket Immigration die Genehmigung, seine Aufenthaltserlaubnis in Thailand gemäß Section 54 des Immigration Act (1979) zu widerrufen. Er befindet sich nun bis zu seiner Abschiebung nach Ghana in Gewahrsam.