Warnung vor Portugiesischen Galeeren an Phuket-Stränden nach Sichtungen bei Kata Noi
An Kata Noi Beach wurden Warnschilder aufgestellt, nachdem Rettungsschwimmer dort am 28. Mai Portugiesische Galeeren entdeckt und am folgenden Tag weitere Sichtungen gemeldet hatten. Behörden riefen daraufhin Menschen, die ins Meer gehen oder am Ufer entlanglaufen, zu besonderer
An Kata Noi Beach wurden Warnschilder aufgestellt, nachdem Rettungsschwimmer dort am 28. Mai Portugiesische Galeeren entdeckt und am folgenden Tag weitere Sichtungen gemeldet hatten. Behörden riefen daraufhin Menschen, die ins Meer gehen oder am Ufer entlanglaufen, zu besonderer Vorsicht auf.
Der Rettungsschwimmer von Kata Noi, Chaninthon Nareepen, sagte, er habe am Donnerstag an dem Strand eine Portugiesische Galeere entdeckt. Daraufhin wurde die Warnung für Schwimmer und andere Besucher herausgegeben.
Das Department of Marine and Coastal Resources bestätigte später das Vorkommen von Blauen Segelquallen, bestimmt als Physalia sp., die an Kata Noi Beach angespült worden waren. Zuvor hatte das Upper Andaman Sea Marine and Coastal Resources Research Centre Meldungen von Rettungsschwimmern und lokalen Beobachtungsnetzwerken untersucht.
Nach Angaben der Behörde haben starke Winde und hoher Wellengang während der Untersuchung wahrscheinlich zu den Anspülungen beigetragen. Entlang der Küstenlinie fanden Beamte Blaue Segelquallen mit einer Größe von etwa zwei bis drei Zentimetern, verstreut in einer durchschnittlichen Dichte von 0.5 Tieren pro 100 Quadratmetern.
Im Zusammenhang mit den jüngsten Sichtungen wurden keine Verletzungen gemeldet.
Die Behörden warnten, dass Portugiesische Galeeren auch an Nai Harn Beach, Yanui Beach und rund um Racha Island auftreten könnten. Rettungsschwimmer und lokale Beobachtungsnetzwerke seien angewiesen worden, wachsam zu bleiben.
Die Warnung erfolgt, nachdem Naturressourcen- und Umweltminister Suchart Chomklin die Behörde angewiesen hat, Meeresgefahren, die sich während der Südwestmonsun-Saison auf Einwohner und Touristen auswirken könnten, genau zu überwachen.
Beamte erklärten, Portugiesische Galeeren seien keine echten Quallen, sondern koloniale Meeresorganismen mit langen giftigen Tentakeln. Ihre Stiche können starke brennende Schmerzen, Schwellungen und Hautreizungen verursachen. Bei manchen Menschen können zudem Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden oder schwere allergische Reaktionen auftreten. Die Behörden ergänzten, dass die Tentakel auch dann noch Gift abgeben können, wenn das Tier bereits tot ist und an Land gespült wurde.
Die Behörde forderte die Öffentlichkeit auf, an Stränden gefundene Portugiesische Galeeren nicht zu berühren. Wer gestochen wird, sollte die betroffene Stelle mit Meerwasser spülen, kein Süßwasser verwenden und bei schweren Symptomen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.