Neuer Bebauungsplan für Phuket könnte Gebäude mit 15 bis 20 Stockwerken in roten Zonen erlauben
Der überarbeitete Bebauungsplan für Phuket könnte Gebäude mit bis zu 15 bis 20 Stockwerken in ausgewiesenen roten Zonen erlauben, während für Schutzgebiete und höher gelegene Flächen strengere Bauvorschriften gelten würden. Das teilten Planungsbeamte der Provinz und der Immobilienverband Phuket mit.
Der überarbeitete Bebauungsplan für Phuket könnte Gebäude mit bis zu 15 bis 20 Stockwerken in ausgewiesenen roten Zonen erlauben, während für Schutzgebiete und höher gelegene Flächen strengere Bauvorschriften gelten würden. Das teilten Planungsbeamte der Provinz und der Immobilienverband Phuket mit.
Das Amt für öffentliche Arbeiten und Raum- und Landesplanung überarbeitet den umfassenden Bebauungsplan für Phuket, um die Nutzung von Land, Verkehr und Infrastruktur zu regeln, während die Insel weiter wächst. Der Entwurf wird noch geändert, nachdem Unternehmen Stellungnahmen eingereicht haben, und muss vom Planungsausschuss der Provinz Phuket genehmigt werden, bevor er 90 Tage lang öffentlich ausgelegt wird.
Die Behörden erwarten, dass der Plan 2027 bekannt gegeben und umgesetzt wird. Der Immobilienverband Phuket rechnet mit einer Bekanntgabe im vierten Quartal dieses Jahres.
Dem Entwurf zufolge könnten in einigen roten Zonen, darunter Teilen von Patong und Thalang, Gebäude mit einer Höhe von 45 bis 60 Metern erlaubt werden, was etwa 15 bis 20 Stockwerken entspricht. Der derzeitige Grenzwert liegt laut dem Verband in den meisten Teilen Phukets bei etwa 23 Metern oder höchstens sieben Stockwerken.
Der überarbeitete Plan würde außerdem die Geschossflächenzahl (GFZ) ändern, die bestimmt, welche gesamte Gebäudefläche im Verhältnis zur Größe eines Grundstücks zulässig ist. Einige Entwicklungsgebiete könnten eine GFZ erhalten, die dem Sieben- bis Achtfachen der Grundstücksfläche entspricht, während Zonen mit erheblichem Natur- oder Kulturwert, darunter die Altstadt von Phuket und sino-portugiesische Viertel, auf das Zwei- bis Dreifache begrenzt werden könnten.
Der Verband erklärte, die neuen GFZ-Regeln könnten die insgesamt bebaubare Fläche an einigen Standorten um 15 bis 40 % verringern. Projekte könnten zusätzliche Baumöglichkeiten erhalten, indem sie mehr Grünflächen einplanen, hieß es.
Für höher gelegene Grundstücke würden ebenfalls Höhenbeschränkungen gelten. Flächen in einer Höhe von mehr als 80 bis 140 Metern über dem mittleren Meeresspiegel wären laut dem Verband grundsätzlich auf Einfamilienhäuser oder kleine Gebäude beschränkt, während oberhalb von 140 Metern keine Baugenehmigungen erteilt würden. Für Grundstücke unterhalb von 80 Metern würden Vorhaben anhand der Zonenplanung sowie der Pläne für öffentliche Versorgungsleistungen und den Verkehr geprüft.
Die bevorstehenden Änderungen haben Bauträger und Grundstückseigentümer dazu veranlasst, Genehmigungen noch nach den geltenden Vorschriften zu beantragen. Der Verband erklärte, dass für knapp 100 Eigentumswohnungsprojekte möglicherweise Umweltverträglichkeitsprüfungen oder Baugenehmigungen beantragt würden. Dadurch könnten sie nach den bestehenden Genehmigungen fortgeführt werden, falls der neue Plan geringere Entwicklungsmöglichkeiten vorsieht. Bestehende Genehmigungen seien drei Jahre gültig und könnten um zwei weitere Zeiträume verlängert werden, hieß es.
Der Verband erwartet, dass die Grundstückspreise in Gebieten, die als rote Zonen neu ausgewiesen werden, nach Inkrafttreten des neuen Plans um 10 bis 20 % steigen. Als Beispiel nannte er Cherng Talay: Dort seien die Preise von 5 Millionen bis 7 Millionen Baht je Rai auf 15 Millionen bis 21 Millionen Baht je Rai gestiegen.
Von Prachachat Business zitierte Daten von Colliers Thailand bezifferten den Wert der Investitionen in den Wohnimmobilienmarkt Phukets in den sechs Jahren von 2021 bis 2026 auf 541,22 Milliarden Baht.
Sansiri teilte mit, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 sieben Projekte in Phuket starten zu wollen, und zwar in Patong, Sam Kong, Cherng Talay, Pasak, Bang Jo, Pru Champa und Rawai. Der Fünfjahres-Investitionsplan des Unternehmens für Phuket beläuft sich nach eigenen Angaben auf 40 Milliarden Baht und umfasst Eigentumswohnungen sowie luxuriöse Villen mit eigenem Pool. Die Preise beginnen bei 45 Millionen Baht pro Villa.