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Phuketwan-Journalistin Chutima Sidasathian stirbt im Alter von 44 Jahren

Die preisgekrönte Investigativjournalistin Chutima Sidasathian, deren Berichterstattung für das in Phuket ansässige Online-Medium Phuketwan rechtliche Schritte mächtiger Akteure nach sich zog, ist im Alter von 44 Jahren gestorben. Sie starb am 15.

Phuketwan-Journalistin Chutima Sidasathian stirbt im Alter von 44 Jahren

Die preisgekrönte Investigativjournalistin Chutima Sidasathian, deren Berichterstattung für das in Phuket ansässige Online-Medium Phuketwan rechtliche Schritte mächtiger Akteure nach sich zog, ist im Alter von 44 Jahren gestorben.

Sie starb am 15. August in Innsbruck in Österreich, wo sie wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs behandelt wurde, wie Michele Nayman, eine mit ihr befreundete Person, mitteilte.

Sidasathian arbeitete mit Alan Morison zusammen; beide waren ein Paar. Phuketwan war von Morison gegründet worden. 2013 reichte die Königlich-Thailändische Marine gegen beide Strafanzeigen wegen strafbarer Verleumdung und Computerkriminalität ein. Anlass war ein Bericht, der Marineangehörige mit der Schleusung von Rohingya-Flüchtlingen in Verbindung brachte.

Das Provinzgericht von Phuket wies die Klagen im September 2015 ab. Später stellte Phuketwan den Betrieb ein, nachdem Sidasathian den Druck damals als Folge fortwährender juristischer Schikanen beschrieben hatte.

Im März 2024 wurde Sidasathian in einem Verfahren, das das örtliche Gemeindeoberhaupt in Nakhon Ratchasima angestrengt hatte, von drei Anklagepunkten wegen strafbarer Verleumdung freigesprochen. Das Verfahren folgte auf ihre Berichte über mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Mikrokrediten im Rahmen des Dorf-Fonds-Programms über die staatliche thailändische Sparkasse (GSB).

Das Provinzgericht urteilte, dass sie berechtigt war, lokale Verwaltungsverantwortliche im öffentlichen Interesse zu kritisieren. Die Regierung untersuchte daraufhin die Vorgänge bei der Bank; eine interne Untersuchung der GSB bestätigte laut dem Bericht ihre Feststellungen.

Die Nationale Menschenrechtskommission stufte den Fall als strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung, kurz SLAPP, ein. Unterstützer erklärten, dass bis Ende 2025 nur noch eine von fünf mit Sidasathians Arbeit verbundenen SLAPP-Beschwerden offen gewesen sei.

Media Defence zitierte sie im Dezember 2025 mit den Worten: „Bevor ich sterbe, möchte ich, dass das Verfahren gegen mich eingestellt wird und Thailand die Strafbarkeit von Verleumdung abschafft.“

Morison starb ein Jahr vor Sidasathian.