Thai Seaplane plant Start der Route Phuket–Krabi Ende 2026
Thai Seaplane plant, den kommerziellen Betrieb auf einer zunächst im Probebetrieb angebotenen Verbindung zwischen Phuket und Krabi Ende Oktober oder Anfang November 2026 aufzunehmen, vorbehaltlich umwelt- und luftfahrtrechtlicher Genehmigungen. Das erklärte Unternehmenschef Kasinpote Rodko.
Thai Seaplane plant, den kommerziellen Betrieb auf einer zunächst im Probebetrieb angebotenen Verbindung zwischen Phuket und Krabi Ende Oktober oder Anfang November 2026 aufzunehmen, vorbehaltlich umwelt- und luftfahrtrechtlicher Genehmigungen. Das erklärte Unternehmenschef Kasinpote Rodko.
Das Unternehmen plant den Start während der Tourismussaison in Thailand mit zunächst zwei Angeboten: Rundflügen und privaten Charterflügen. Das neunsitzige Flugzeug soll ausschließlich bei Tageslicht, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, eingesetzt werden. Die Flüge hängen von den Wetterbedingungen, der Wellenhöhe sowie sicheren Bedingungen für Start und Landung ab.
Rodko sagte, das Unternehmen rechne mit etwa fünf Flügen pro Tag – im Rahmen der Arbeitszeitvorschriften für Piloten und der Luftfahrtbestimmungen für Wasserflugzeuge. Das Unternehmen strebt eine Kundenzusammensetzung von etwa 70 % internationalen Besuchern und 30 % thailändischen Reisenden an und konzentriert sich auf ausgabefreudigere Touristen, darunter Gäste in Hotels mit Übernachtungspreisen von mehr als 8.000 Baht.
Vor Beginn des kommerziellen Betriebs soll die thailändische Zivilluftfahrtbehörde die Standorte der Wasserflugplätze prüfen, darunter Infrastruktur, Sicherheits- und Notfallpläne sowie die Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Nach Abschluss des Umweltprüfungsverfahrens soll sie außerdem die Piloten, Flugzeugingenieure und Mitarbeiter der Fluggesellschaft sowie deren Betriebshandbücher und Sicherheitssysteme bewerten.
Thai Seaplane hat ein landesweites Streckennetz vorbereitet und will innerhalb von acht Jahren die Zahl seiner Wasserlandestellen in Thailand ausweiten, sofern die Kapitalbeschaffung und die geplante Börsennotierung wie vorgesehen vorankommen. Das Unternehmen schätzt, dass die Entwicklung jeder Wasserlandestelle etwa 10 Millionen Baht erfordern würde, verglichen mit den mehreren Milliarden Baht, die für einen herkömmlichen Flughafen nötig wären.
Das Unternehmen hat in seiner ersten Finanzierungsrunde mit der Beschaffung von 150 Millionen Baht begonnen und stellt Risikokapitalfonds sowie privaten Investoren Informationen vor. Bislang hat es ohne Flugzeugkosten etwa 70 Millionen Baht in Personal, Genehmigungen, die Einrichtung von Büros und die Entwicklung der Infrastruktur investiert.
Rodko sagte, das Unternehmen bespreche außerdem die Ausbildung von Wasserflugzeugpiloten mit dem thailändischen Zentrum für zivile Luftfahrtausbildung und Partnerflugschulen in Deutschland, da es in Thailand bislang keinen speziellen Ausbildungsgang für Wasserflugzeugpiloten gebe.