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Thailands Außenminister fordert israelische Staatsangehörige nach Vorfällen in Phuket zur Einhaltung der Gesetze auf

Thailands stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister Sihasak Phuangketkeow hat israelische Staatsangehörige dazu aufgefordert, die thailändischen Gesetze zu befolgen und die örtlichen Gepflogenheiten zu respektieren.

Thailands Außenminister fordert israelische Staatsangehörige nach Vorfällen in Phuket zur Einhaltung der Gesetze auf

Thailands stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister Sihasak Phuangketkeow hat israelische Staatsangehörige dazu aufgefordert, die thailändischen Gesetze zu befolgen und die örtlichen Gepflogenheiten zu respektieren. Anlass war eine Reihe von Vorfällen in Phuket und anderen Touristenzielen.

Sihasak äußerte die Warnung während eines Treffens mit Israels Botschafterin in Thailand, Dr. Alona Fisher-Kamm, am Dienstag, dem 8. September 2026. Er bezeichnete das Gespräch als ein „offenes, direktes Gespräch“ und sagte, die Vorfälle hätten bei der thailändischen Bevölkerung Besorgnis ausgelöst.

Der Minister unterschied zwischen israelischen Staatsangehörigen, die in Thailand Unternehmen betreiben, und Touristen, deren Verhalten zu Spannungen vor Ort geführt habe. Gegen Unternehmen, bei denen Verstöße gegen thailändisches Recht festgestellt würden, werde vorgegangen, betonte er. Dabei gälten für Ausländer jeder Nationalität dieselben Regeln.

Sihasak sagte außerdem, einige israelische Touristen und Langzeitbesucher hätten sich in einer Weise verhalten, die mit der thailändischen Kultur, den Traditionen und dem Leben in den Gemeinden kollidiere – insbesondere in Phuket und Pattaya. „Thailand ist ein Land, das Touristen willkommen heißt. Unsere Gastfreundschaft bedeutet jedoch nicht, dass Besucher – unabhängig von ihrer Nationalität – hier tun können, was sie wollen“, sagte er.

Dem Treffen waren monatelange Spannungen im Zusammenhang mit israelischen Besuchern und Auswanderern in Phuket, Pattaya, Koh Samui, Koh Phangan und Pai vorausgegangen. Die Quelle berichtete außerdem über einen Streit auf Koh Samui zwischen einem israelischen Restaurantbesitzer und einem französischen Zoobetreiber, der online eskalierte und thailändische Behörden dazu veranlasste, den Entzug der Visa und die Abschiebung beider Männer einzuleiten.

Fisher-Kamm räumte die Bedenken ein und sagte, die israelische Botschaft verbreite Hinweise an Reisende. Sihasak forderte ein entschlosseneres Vorgehen, um zu verhindern, dass die Streitigkeiten die Beziehungen zwischen Thailand und Israel beschädigen.