Verdächtiger russischer Mafiastruktur in Chalong aufgrund eines Auslieferungsbefehls festgenommen
Die thailändische Einwanderungsbehörde hat am 25. Juli in Chalong auf Phuket einen russischen Staatsangehörigen festgenommen, nachdem russische Behörden seine Auslieferung beantragt hatten, teilte die Einwanderungsbehörde von Phuket mit.
Die thailändische Einwanderungsbehörde hat am 25. Juli in Chalong auf Phuket einen russischen Staatsangehörigen festgenommen, nachdem russische Behörden seine Auslieferung beantragt hatten, teilte die Einwanderungsbehörde von Phuket mit.
Die Beamten führten den Einsatz auf Grundlage eines vom Provinzgericht Phuket ausgestellten Durchsuchungsbeschlusses durch, nachdem sie den Aufenthaltsort des Verdächtigen im Anschluss an ein auf diplomatischem Weg übermitteltes förmliches Auslieferungsersuchen ermittelt hatten. Die Einwanderungsbehörde von Phuket bezeichnete ihn als mutmaßlichen Anführer eines großen Syndikats der organisierten Kriminalität in Russland.
Nach Angaben der Behörden hatte der Mann seine erlaubte Aufenthaltsdauer in Thailand überschritten. Zudem lag gegen ihn ein vom Strafgericht Bangkok ausgestellter Auslieferungsbefehl vor. Ihm wird vorgeworfen, ein grenzüberschreitendes kriminelles Netzwerk angeführt zu haben, das in schwere Straftaten und groß angelegten Betrug verwickelt ist.
An dem Einsatz waren die Einwanderungsbehörde, die Generalstaatsanwaltschaft, das Außenministerium und russische Strafverfolgungsbehörden beteiligt. Der Verdächtige wurde nach dem thailändischen Einwanderungsgesetz angeklagt und zur Polizeiwache Chalong gebracht. Gegen ihn wird nun ein Auslieferungsverfahren nach dem thailändischen Auslieferungsgesetz von 2008 und den einschlägigen internationalen Verträgen eingeleitet.